

Dort wird von der Fa. Basalt AG ein grauer Sandstein,
die Grauwacke abgebaut. Diese wird hauptsächlich als
Schotter für den Straßenbau verwendet. Aber auch
Pflastersteine werden aus Grauwacke hergestellt.
Der Steinbruch wird bereits seit 1932 betrieben und ist
noch für eine Nutzungsdauer von ca. 15 Jahren ausgelegt.
Am Eingang wurden wir vom Betriebsleiter empfangen und
erst einmal mit Schutzhelmen ausgerüstet.
Dann ging es auch schon los. Wir marschierten direkt zum
Rand eines riesigen Lochs. Von hier aus konnten wir den
gesamten Abbaubereich des Steinbruchs einsehen.
Am Boden des Abbaubereichs, belud ein großer Bagger
einen riesigen Muldenkipper mit Felsbrocken.
Das wollten wir uns einmal aus der Nähe ansehen und
stapften über einen schlammigen Weg abwärts.
Zu unserem Erstaunen sahen wir auf dem Weg zum Bagger
auch Teiche und Schilfgras.
Wir erfuhren, dass der Steinbruch ein Naturschutzgebiet
ist, das zum Schutz der Gelbbauchunke und der Geburts-
helferkröte eingerichtet wurde.
Beim Bagger angekommen, durften wir aus nächster Nähe
zusehen, wie der Bagger den Muldenkipper mit großen
Felsbrocken belud.
Der Fahrer des Muldenkippers unterbrach für uns seine
Arbeit und wir bestaunten den gigantischen Lastwagen aus
nächster Nähe bestaunen. Mit etwas Unterstützung
gelangten einige von uns zum Führerhaus hoch.
Auf dem Rückweg nach oben kamen wir an Schläuchen
vorbei, die das Grundwasser vom Boden an den Rand
befördern. Der Abbau findet bereits knapp unterhalb des
Grundwasserspiegels statt. In der letzten Phase wird
noch 15 m tiefer abgebaut.
Um 2025 wird die Nutzung des Steinbruchs eingestellt,
bereits 2000 wurde mit der Rekultivierung begonnen.
Oben wieder angekommen hüllte uns erst einmal ein LKW
- der seine Ladung abkippte - in eine riesige Staubwolke.
Auf einer Anhöhe kippt der Muldenkipper seine Ladung
in eine Aufbereitungsanlage ab.
Die Felsbrocken werden dort mittels Brecher und Mühlen
zerkleinert. Sie werden gesiebt und können dann in
unterschiedlichen Korngrößen ausgeworfen werden.
Wir sahen der Beladung eines LKWs mit Anhänger zu.
Dann kam der richtige Moment für das Gruppenphoto.
Jetzt wollten wir uns den Steinbruch mal von ganz oben
anschauen.
Unser Weg führte uns hinauf auf einen Bergrücken.
Von hier aus konnten wir in weiter Ferne die Leuscheider
Kirchtürme erkennen.
Vor uns tat sich ein 100 m tiefer Abgrund auf. Unten
sahen wir den Bagger, der den Muldenkipper belud.
Nachdem jeder einen Stein als Souvenir mitnehmen durften
ging es wieder talwärts.
Wir bekamen dann noch eine Sprengkapsel gezeigt. In
dieser Betonglocke kann der Betriebsleiter aus nächster
Nähe eine Sprengung überwachen. Diese war für den
nachfolgenden Tag vorgesehen.
Zurück am Eingang, wartete noch ein Gartenschlauch und
eine Bürste auf uns. Denn genau wie die LKWs, die vor dem
Verlassen des Geländes eine Reifenwäsche erhalten,
wollten auch wir halbwegs sauber nach Hause fahren.
Erschöpft, aber um eine Erfahrung reicher beendeten wir
unseren Ausflug. Bis zum nächsten Jahr.